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Gewerbeförderung schafft Arbeitsplätze
Vision und Ziele
Die weltweite Finanzkrise hat sich in den bereits wirtschaftlich gebeutelten Ländern Ukraine und Moldawien sehr stark ausgewirkt. Viele Menschen haben teils zum wiederholten Male ihre Arbeit verloren. Daneben gibt es junge Männer und Frauen mit Visionen, die von einem kleinen Unternehmen träumen.
Kleinkredite schaffen Arbeitsplätze
Bankkredite mit Zinsen bis zu 20% monatlich bieten keine realistischen Möglichkeiten, um Träume zu verwirklichen. Ein Kleinkredit von Licht im Osten springt hier in die Lücke. Es werden Arbeitsplätze geschaffen und die Armut kann gelindert werden.
«ASA business consulting» heisst die Stiftung in Moldawien, die die Kredite vergibt. Eduard ist Geschäftsführer der Stiftung und Matthias Präsident.
In der Ukraine ist eine Organisation zur Kreditverwaltung aus steuertechnischen Gründen nicht möglich. Über die Kreditvergabe entscheidet die Geschäftsleitung von Licht im Osten. Der Kreditfonds von Licht im Osten wird mit Hilfsgütertransporten für Dritte gespiesen.

Es werden Kleinkredite bis zu Fr. 10'000.00 mit einer Laufzeit von höchstens fünf Jahren ausbezahlt. Die Kredite gehen an christliche Unternehmer, die mit christlichen Werten führen und kirchliche sowie missionarische Aktivitäten unterstützen wollen. Die Verzinsung und die Rückzahlung erfolgen in Annuitätsraten (Zins und die Amortisation bleiben über die ganze Laufzeit immer gleich). Den Zinsertrag setzt Licht im Osten für soziale und geistliche Projekte ein.

Förderung/Monitoring
Jährlich wird ein Seminar von zwei Tagen für Betriebsleiter über Management, Personalführung, Finanzen und Buchhaltung durchgeführt. Hans und Matthias führen die Teilnehmer in Marketing und Verkauf, Management-Prinzipien, Personalführung, Finanzen und Buchhaltung ein. Der Austausch unter den Teilnehmern bringt gemeinsame Freuden und Sorgen auf den Punkt und ist für die Unternehmer sehr wertvoll.
Die Teilnehmer folgen den Ausführungen sehr interessiert. Für viele ist ein Managementseminar auf biblischer Grundlage neu. Ein Teilnehmer meinte: «Für mich war das Seminar eine Ermutigung und die Referenten sind mir zu einem Vorbild geworden.»

Die LIO-Bäckereien
Im vergangenen Jahr haben die LIO-Bäckereien stark unter der grossen Inflation gelitten. Die Preise für Roh- und Betriebsstoffe sind immer wieder gestiegen. Der Brotpreis wurde künstlich tief gehalten, denn die grossen staatlichen Bäckereien konnten aus den Staatsreserven subventioniertes Mehl beziehen. Leider musste deswegen eine Bäckerei den Betrieb einstellen. Was die elf Betriebe in der Ukraine und die Bäckerei in Moldawien aber trotzdem leisteten, ist beachtenswert. Pro Woche wurde 132'300 kg Mehl verbacken. Trotz der Krise halfen die Betriebe, wo Not war, und hinterliessen tiefe Segensspuren:
- Brotspenden an:
Arme und kinderreiche Familien, Witwen und Grossmütter, Schulinternate und Kinderheime, Altersheime, Christliche Kinderlager
- Finanzspenden an Privatpersonen:
Kinderreiche Familien, behinderte Menschen, Witwen.
- Finanzspenden an soziale
Einrichtungen:
Reha-Zentren, Altersheime, Kindergarten, Christliche Kinderlager, Renovationen in einer staatlichen Schule und in einem Kindergarten, medizinische Behandlungen.
- Finanzspenden an Kirchen:
Missionare, Ukrainische Mission «Strahl im Osten», Jugendfestival, Finanzierung von Gebetshäusern, Auto für Kirche, Stühle für Gebetshaus, Musikgruppen, Gebietsbüro der regionalen Verwaltung der Gemeinden, Unterstützung einer Grossevangelisation.
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