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Ermöglichen Sie einem Kind die Schule – das 2. Schuljahr beginnt

Das Schulprojekt für arme Kinder beginnt das 2. Schuljahr. Wieder werden Constantin in Rumänien und Irina in der Ukraine unterstützt. Flyer...

Matthias Schöni hat Constantin in Rumänien nach seinen Erfahrungen gefragt, die er mit den 60 Zigeuner­kindern aus dem ersten Schuljahr gemacht hat, und wie er sich auf das zweite Schuljahr vorbereitete.

Sind Sie zufrieden mit dem Schuljahr 2009/2010?
Ich habe mich sehr gefreut, dass 98% unserer Kinder das Schuljahr mit der Note «Gut» beendet haben. Einige Kinder waren sehr schnell integriert in das Schulprogramm und lernten deshalb sehr gut. Man spürte, dass sie lernen wollten. Viele Eltern freuten sich darüber, dass ihre Kinder nun die Schule besuchen dürfen. Sie liessen die Kinder in die Schule gehen und standen hinter uns. Auch die Lehrer haben uns immer wieder herzlich gedankt, weil wir sie unterstützten.

Und wie geht es weiter?
Die erfolgreichen Kinder werden wir dank Licht im Osten wieder mit dem benötigten Schulmaterial ausrüsten. Besonders freue ich mich, dass ich mit einer Spende von Licht im Osten den Kindern auch Schuhe kaufen konnte. Vielen Dank!

Gab es auch Enttäuschungen?
Wie immer gibt es auch die andere Seite. Zwei Familien sind aus dem Projekt ausgestiegen, d.h. sie liessen ihre Kinder nicht mehr in die Schule gehen. Die Eltern sind Alkoholiker und das erklärt auch das sozial schwierige Umfeld für die Kinder in diesen Familien. Trotz vieler Gespräche konnten wir sie nicht behalten.

Wie viele Kinder profitieren in diesem Jahr neu vom Schulprojekt?
Wir werden 40 neue Kinder aufnehmen. Einige davon sind jüngere Geschwister der jetzigen Schüler.

Nach welchen Kriterien haben Sie die Kinder selektioniert?
Es sind Kinder aus Familien, denen die finanziellen Mittel nicht reichen, damit sie die Schule besuchen können. Es sind aber auch Eltern, die sich wünschen, dass ihr Kind unbedingt die Schule besuchen kann. Sie haben erkannt, dass nur dies der Weg ist, damit ihre Kinder in die Gesellschaft integriert werden können und sie eines Tages ein besseres Leben führen werden.

Welches Fernziel verfolgen Sie?
Mit dem Schulprojekt leisten wir einen Beitrag, damit der Analphabetismus in Rumänien reduziert wird. Die Menschen, gerade auch die Zigeuner, werden besser akzeptiert und haben eine Perspektive. Doch das Wichtigste ist, dass wir so den Kindern und den Eltern die Liebe Jesu bringen können und sie in die Gemeinde einladen. Jesus kann ihre Herzen verändern und so werden sie nicht nur in die rumänische Gesellschaft integriert, sondern auch Mitglieder der göttlichen Familie.

Betreuung
Constantin und zwei Mitarbeiter besuchen die Familien regelmässig. Sie helfen bei den Aufgaben, beachten die Hygiene und nutzen die Besuche für persönliche Gespräche mit Eltern und Kindern.

In der Ukraine haben Irina und ihr Team für 680 Kinder Schulbücher und Schulmaterial gekauft. Im Zusammenhang mit der neuen Regierung in der Ukraine, hat der Zoll die 220 Schulsäcke leider erst nach Schulbeginn freigegeben. Diese werden nun später verteilt. Auch sie und ihr Team begleiten die Kinder während des Jahres.

Schule ermoeglichen
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