Jetzt Kriegsbetroffenen helfen

Flüchtling im eigenen Land!
«Es bricht mir das Herz, wenn ich sehe, in welcher Not die Menschen leben!», berichtet Roman, unser Partner in der Ukraine. Vor kurzem war er in Balakliya, Ostukraine, und verteilte nahe der Kriegsfront Lebensmittel an die ausharrenden Menschen in Not. Viele Ukrainer fliehen aus den umkämpften Gebieten. Roman weiss, was das bedeutet. Denn 2022 floh auch er aus seiner Heimat im Luhansk-Gebiet. Roman ist einer der Millionen ukrainischen Binnenflüchtlinge, die sich ein neues Zuhause und eine neue Arbeit suchen mussten. Der Strom der Flüchtlinge reisst nicht ab. Unzählige sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.
Wie Roman bleiben unsere 30 ukrainischen LIO-Partner mit ihren Teams in ihrem Land, von Osten bis in den Westen. Mit ihnen versorgen wir die vom Krieg betroffenen Menschen mit Lebensmitteln, Hygieneartikel, Kleider, Schuhen und Holz zum Heizen. Im Frühjahr 2026 verteilen wir zusätzliche 54 Tonnen Teigwaren und 10'000 Liter Speiseöl.
Unsere Hilfe für Kriegsbetroffene in der Ukraine

Ein Zuhause zurückgewinnen
Als die ersten Bomben in der Region Charkiw einschlagen, verliert die alleinerziehende Mutter Kateryna ihr Zuhause. Das Dach ihres kleinen Hauses ist zerstört, die Fenster zerschmettert, Kälte und Nässe dringen ein. Mit ihren vier Kindern sucht sie Hilfe, die Familie ist erschöpft. Das Sozialamt stuft das Haus der Familie als unbewohnbar ein und bringt die Kinder in einer Pflegefamilie unter, getrennt von der Mutter.
Gemeinsam mit unserem lokalen Team beginnt Kateryna, um ihre Familie zu kämpfen. Sie beantragt staatliche Hilfe, findet Arbeit und erhält von unserem Nothilfezentrum Unterstützung bei der Renovation ihres Hauses. Wir helfen zudem mit Kleidung, Lebensmitteln und Haushaltswaren. Endlich dürfen die Kinder zurück in ihr Zuhause, zu ihrer Mutter. Heute ist das Haus der Familie trocken, sicher und warm. Die Kinder besuchen regelmässig das Nothilfezentrum, lernen, spielen und lachen wieder. «Es sind meine Lieblingstage», sagt die kleine Daryna.

Gerettet im letzten Moment
Auch Yurii und Olha fliehen mit ihren drei Kindern aus einem Dorf nahe Isjum. Nachdem der Beschuss täglich stärker wurde, versteckten sie sich zehn Tage lang im Keller, bis sie merkten, dass er bald einstürzen könnte. In einer kurzen Feuerpause rennen sie zu ihrem alten Auto und fahren los. Als dieses unterwegs stehen bleibt, stehen sie Todesängste aus und beginnen zu beten. Wie durch ein Wunder springt der Motor wieder an. Heute lebt die Familie in der Region Uman. Die Eltern haben Arbeit gefunden und sie träumen von einem eigenen Zuhause. Da die staatliche Hilfe für Flüchtlinge oft nicht ausreicht, unterstützt unser Nothilfezentrum in Uman die Familie bei ihrem Neuanfang.
Deine Spende schenkt ukrainischen Kriegsbetroffene Sicherheit, Wärme und Hoffnung. Auch vier Jahre nach Kriegsausbruch stehen wir der Ukraine bei!



