Saporischschja erhält zwei Müllfahrzeuge aus der Schweiz

14.1.2026
Die Müllfahrzeuge stehen bereit zur Verzollung

Die ukrainische Stadt Saporischschja hat zwei moderne Müllfahrzeuge aus der Schweiz erhalten. Licht im Osten hat vor ein paar Wochen die nicht verpackten, selbst fahrenden Hilfsgüter in die Ukraine gebracht. Die Logistik von Licht im Osten hat bei dieser Deklaration durch den Zoll gestaunt. Die Fahrzeuge wurden dem Entsorgungsunternehmen Veltum-Saporischschja übergeben, das für die Abfallentsorgung in der Stadt sowie in angrenzenden Gemeinden zuständig ist. Die Unterstützung erfolgte mit Hilfe der Botschaft der Ukraine in der Schweiz.

Täglich sind in Saporischschja rund 30 Müllfahrzeuge im Einsatz, die im Durchschnitt jeweils drei Touren fahren. Durch den anhaltenden Krieg ist die Belastung des Entsorgungssystems deutlich gestiegen: Die Bevölkerungszahl hat zugenommen, zudem fallen zusätzliche Aufgaben durch die Beseitigung von Trümmern nach feindlichen Angriffen an.

Die beiden übergebenen Müllfahrzeuge befinden sich in sehr gutem technischem Zustand. Jedes Fahrzeug verfügt über ein Fassungsvermögen von 22 Kubikmetern und kann pro Fahrt bis zu 150 Müllcontainer bedienen. Das sind bis zu 500 Container pro Tag.

„Unsere Organisation arbeitet partnerschaftlich mit Licht im Osten zusammen. Die Schweizer Partner haben die Fahrzeuge persönlich geliefert, einen technischen Check durchgeführt und sie betankt – nun sind sie bereits in Saporischschja im Einsatz“, erklärte Dimitrij Matjuchin, Leiter des Städtischen Hilfszentrums und lokaler Partner von Licht im Osten. Zusätzlich wurden 50 Paar spezielle Arbeitsschuhe für die Mitarbeitenden des Entsorgungsbetriebs übergeben.

Laut Ihor Burchak, Geschäftsführer von Veltum-Saporischschja, werden die neuen Müllfahrzeuge seit dieser Woche in den Stadtteilen Schewtschenkiwskyj, Kosmitschni und Sawodskyj eingesetzt. «Jedes Müllfahrzeug ist derzeit unverzichtbar. Die Menge an Haushaltsabfällen ist deutlich gestiegen, und diese Hilfe stärkt unsere Arbeit erheblich», betonte er.

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